Europa-Forum Wachau 2018

“Doing less more efficiently!” – Focusing on the essentials
as a guiding principle for the future of Europe

 

Shaping Europe in moving times is a demanding challenge. The European Union (EU) is currently confronted with numerous tests both internally and externally, such as the United Kingdom’s departure from the EU, demanding negotiations concerning the upcoming Multiannual Financial Framework and the consequences of the migration crisis. However, numerous crises over the past years have shaken European citizens’ confidence in the EU.
In this very challenging environment, Austria will take over the Presidency of the Council of the EU starting from the 1st of July 2018 and has six months to work together with its European partners on finding answers to our citizens’ concerns.
Given the current challenges, Austria’s deliberations will be led by the motto “A Europe that protects”. In order to live up to this motto, Austria intends to strengthen the principle of subsidiarity. This means, that the EU should be big on big things and small on small things. The EU can make sure that our continent stays save, peaceful and economically strong by focussing on big issues, such as external policy, security questions and the protection of external borders.
Regarding smaller issues, the European Union should step back, when regions or Member States are better placed to make decisions. In doing so, the EU could play on its strengths, but also live up to its motto “United in diversity” and respect the regional cultures and the rich diversity of Europe.
This year’s edition of the Europa-Forum Wachau offers the possibility to debate with high-ranking international guests how focussing on the essentials could help us in successfully shaping Europe’s future.
In addition, working groups offer space for citizens’ dialogues to discuss the citizens’ ideas for Europe’s future and to debate which actions are needed to make Europe more tangible and to bring it closer to its citizens.

 

Program
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„Doing less more efficiently!” – Fokus auf das Wesentliche als Leitthema der Zukunft Europas

 

Die Gestaltung Europas ist derzeit eine anspruchsvolle Herausforderung in bewegter Zeit.
Die Europäische Union (EU) ist gegenwärtig sowohl nach innen als auch nach außen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wie etwa dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU, Herausforderungen bei den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen und den Auswirkungen der Migrationskrise. Gleichzeitig fühlen sich durch vergangene Krisen viele Bürgerinnen und Bürger von der EU entfremdet.
In diesem herausfordernden Umfeld übernimmt Österreich ab 1. Juli 2018 den Vorsitz im Rat der EU und hat sechs Monate lang Zeit, gemeinsam mit seinen europäischen Partnern an Antworten auf die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen wird sich Österreich dabei vom Motto „Ein Europa, das schützt“ leiten lassen. Um diesem Motto gerecht zu werden, setzt sich Österreich für eine Verstärkung des Subsidiaritätsprinzips ein.
Das heißt, dass die EU in großen Fragen groß und in kleinen Fragen klein sein soll: Die EU kann unser Europa als sicheren, friedlichen und wirtschaftlich starken Raum am besten schützen, wenn sie sich auf die großen Fragen fokussiert, wie etwa die Außen- und Sicherheitspolitik oder den Außengrenzschutz.
In den kleinen Fragen hingegen, in denen die Mitgliedstaaten oder Regionen selbst besser entscheiden können, soll sich die EU wieder zurücknehmen. Dadurch kann eine starke EU auch gleichzeitig dem Reichtum ihrer Regionen, ihrer diversen Kulturen und somit auch ihrem Motto „In Vielfalt geeint“ gerecht werden.
Das diesjährige Europa-Forum Wachau bietet die Möglichkeit, mit internationalen hochrangigen Gästen darüber zu diskutieren, wie die Zukunft Europas durch einen verstärkten Fokus auf das Wesentliche erfolgreich gestaltet werden kann.
Darüber hinaus wird im Rahmen von Arbeitskreisen in Bürgerdialogen diskutiert, wie sich Bürgerinnen und Bürger ein Europa der Zukunft vorstellen und welche konkreten Antworten es braucht, um Europa wieder greifbarer zu machen und mehr Bürgernähe herzustellen.

Das Programm
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Friday, June 15th

Martin Eichtinger
President of Europa-Forum Wachau
Speech